Veröffentlicht am: 27. Juni 2025
Offene Diskussionen, Austausch und das Schmieden von Allianzen: Gemeinsam mit vielen Partnern arbeiten wir daran, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen zu verankern.
„Jetzt erst recht“ lautete das Motto des zweiten Netzwerkabends, zu dem wir gemeinsam mit der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen und mit Unterstützung der Stiftung Mercator eingeladen hatten. Rund 60 Akteurinnen und Akteure aus Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft und NGOs folgten unserer Aufforderung zu offenem Austausch, Diskussion und Netzwerken. Wir knüpfen damit direkt an unser 2022 erschienenes Fachbuch „Jetzt oder nie: Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen“ an.
Nachhaltiges Gesundheitswesen braucht Bereitschaft zur Veränderung
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf immer geringeres Interesse zu stoßen scheinen, waren wir überwältigt von der großen Resonanz auf unsere Einladung und den vielen spannenden und hochkarätigen Akteurinnen und Akteuren, die wir versammeln konnten. Im Mittelpunkt standen drei zentrale Fragen für ein nachhaltigeres Gesundheitswesen:
- Wie schaffen wir Bereitschaft für die notwendigen grundlegenden Reformen?
- Wie kommen wir von einem „Krankheits-Versorgungssystem“ zu mehr Prävention und Gesundheitsförderung?
- Was sind die großen Hebel für mehr Klimaschutz und Klimaanpassung im Gesundheitswesen?
Mit kurzen „Streitgesprächen“ auf der Bühne lieferten hochkarätige Impulsgeber einen ungewöhnlichen Einstieg in die Fragestellungen. Eckart von Hirschhausen als Moderator ließ anschließend viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen, um eine möglichst offene und diverse Diskussion zu schaffen.
Gesundheit von Menschen und Erde priorisieren
Die Diskussion fand in vertraulichem Rahmen statt. Was deutlich wurde: Egal ob die Teilnehmenden in ihrer Rolle bei Krankenkassen oder aus Gesundheitsberufen, Wirtschaftsunternehmen oder Zivilgesellschaft vor Ort waren – alle einte die Überzeugung, dass wir als Gesellschaft die Gesundheit der Menschen und der Erde als Wert begreifen und priorisieren müssen. Es braucht Mut für große Veränderungen, mehr Kooperationsbereitschaft und endlose Ausdauer, aber es lohnt sich!
Packen wir es gemeinsam an: Schaffen wir den Mindshift für ein nachhaltiges Gesundheitswesen, in dem der Erhalt der Gesundheit und nicht die Verhinderung von Krankheit im Mittelpunkt steht.
Wir danken allen Impulsgebern für ihren wertvollen Input und den Anwesenden für den inspirierenden Abend!